MaRisk-Novelle 2026: Was Institute jetzt beachten sollten
Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) legen fest, welche grundlegenden Anforderungen Banken und andere Kreditinstitute in Deutschland an ihr Risikomanagement erfüllen müssen. Mit der neunten MaRisk-Novelle werden diese Vorgaben erneut überarbeitet – mit neuen Spielräumen für Institute, aber auch mit konkretem Handlungsbedarf.
Mehr Flexibilität, aber auch konkreter Anpassungsbedarf
Die inzwischen schon 9. MaRisk-Novelle bringt einige Erleichterungen, sollte aber auch wieder sehr sorgfältig umgesetzt werden. Einige Themen sind aus der Praxis bereits bekannt. In verschiedenen Prozessen ergeben sich konkrete Auswirkungen, die eine Operationalisierung, die eindeutige Zuweisung von Verantwortlichkeiten und eine erneute Dokumentation erfordern.
Im Vordergrund stehen vor allem eine stärkere Prinzipienorientierung, eine angemessene Proportionalisierung und die damit verbundene Reduzierung der Komplexität. Das klingt zunächst einmal gut!
MaRisk-Novelle 2026: Die wichtigsten Änderungen
Zu den wichtigen Neuerungen gehören unter anderem die stärkere Berücksichtigung von ESG-Risiken, Anpassungen bei den Auslagerungen, weitere Anforderungen an die interne Governance sowie Konkretisierungen in der Risikoberichterstattung und im Stresstesting. Neben Klarstellungen und redaktionellen Änderungen müssen die Rahmenbedingungen für das Kredit- und Handelsgeschäft, das Immobiliengeschäft und die Interne Revision angepasst werden.
Aber: Gerade kleine Institute können vom gestärkten Proportionalitätsprinzip profitieren. Es eröffnet ihnen die Möglichkeit, ihre Vorgaben und den damit verbundenen Prozessaufwand stärker an die eigene Größe, die Komplexität des Geschäftsmodells und die tatsächliche Risikosituation anzupassen.
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Effiziente Umsetzung mit fachlicher Unterstützung
Aus Sicht der ETL consit ist bei der Umsetzung der MaRisk-Novelle ein effizientes Vorgehen entscheidend. Die Unterstützung durch die Verbände ist dabei ein wichtiger Aspekt. Ergänzend können insbesondere eine strukturierte Gap-Analyse, die fundierte Bewertung relevanter Änderungen und die Ableitung geeigneter Maßnahmen hilfreich sein. Die Anpassung von Richtlinien, Prozessen und Unterlagen sollte revisionsseitig begleitet werden.
Hier kann die ETL consit ihre Expertise einbringen. So kann die Umsetzung der MaRisk-Novelle von der Pflichtaufgabe zu einer Gelegenheit werden, bestehende Regelungen zu überprüfen, zu vereinfachen und dort zu verbessern, wo es Instituten den größten Nutzen bringt.
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