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Risk in Focus 2026/2027: Neue Risiken für die Interne Revision
KI, geopolitische Unsicherheiten und technologische Disruptionen fordern neue Ansätze
Risk in Focus 2026/2027: Neue Risiken für die Interne Revision
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Risk in Focus 2026/2027: Neue Risiken für die Interne Revision

KI, geopolitische Unsicherheiten und technologische Disruptionen fordern neue Ansätze

Zu den wichtigsten Orientierungshilfen für Revisionsfunktionen gehört die europäische Studienreihe „Risk in Focus“ des Deutschen Instituts für Interne Revision (DIIR) und der European Confederation of Institutes of Internal Auditing (ECIIA). Mit dem jetzt veröffentlichten Zwischenbericht „Risk in Focus 2026/2027“ liegen erste Erkenntnisse aus einer Befragung von 797 Revisionsleitungen in 14 europäischen Ländern vor.

Neu an der mittlerweile elften Ausgabe der Studie ist der deutlich stärker datenbasierte Analyseansatz. Neben der reinen Relevanz einzelner Risiken untersucht die Studie erstmals auch deren Schweregrad, den Reifegrad der vorhandenen Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen sowie die Angemessenheit der Prüfungsabdeckung durch die Interne Revision.

Dynamische Risiken verändern die Prüfungsplanung

Die Zwischenergebnisse zeigen, dass insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), technologische Disruptionen sowie makroökonomische und geopolitische Unsicherheiten zu den dynamischsten Risikofeldern gehören. Gleichzeitig deutet die Untersuchung darauf hin, dass zwischen der zunehmenden Bedeutung dieser Risiken und der derzeitigen Prüfungsintensität in vielen Organisationen noch Lücken bestehen könnten.

Für Finanzinstitute sind diese Erkenntnisse besonders relevant. Der zunehmende Einsatz von KI-Anwendungen, verschärfte regulatorische Anforderungen, Cyberbedrohungen sowie geopolitisch bedingte Markt- und Lieferkettenrisiken verlangen eine kontinuierliche Anpassung der Risikobewertungen und Prüfungspläne. Die Studie unterstreicht damit die Notwendigkeit, Revisionsressourcen flexibel auf neue Risikoschwerpunkte auszurichten und bestehende Prüfungsuniversen regelmäßig zu hinterfragen.

Interne Revision im technologischen Wandel

Der Zwischenbericht bestätigt einen Trend, den die Expertinnen und Experten von ETL consit aktuell auch in ihren Revisionsprüfungen beobachten: Die Geschwindigkeit technologischer Veränderungen übersteigt häufig die Weiterentwicklung von Kontroll- und Governance-Strukturen. Die Interne Revision ist daher gut beraten, frühzeitig Kompetenzen in den Bereichen KI, digitale Resilienz und geopolitische Risikoanalyse aufzubauen.

Die abschließenden Ergebnisse von Risk in Focus 2026/2027 werden im Laufe des Jahres veröffentlicht und dürften weitere wertvolle Impulse für die risikoorientierte Prüfungsplanung liefern. Bereits die aktuellen Zwischenergebnisse zeigen jedoch deutlich: Die Zukunft der Internen Revision wird weiterhin maßgeblich durch ihre Fähigkeit bestimmt werden, auf neue und sich schnell verändernde Risikofelder zu reagieren.

ETL consit ist ein Unternehmen der Gruppe ETL Prüfung & Beratung und auf die Interne Revision spezialisiert. Mehr erfahren in unserem Branchencenter:

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