Bankschließfächer wirksam absichern
Beratung zu ISM, DORA, räumlicher Sicherheit und Notfallmanagement
In jüngster Zeit haben mehrere spektakuläre Einbrüche in Schließfachanlagen für Aufsehen gesorgt, die zeigen: Klassische Sicherheitskonzepte reichen nicht mehr aus. Besonders der Vorfall in einer großen Sparkasse in NRW im Dezember 2025 machte Schlagzeilen, als Unbekannte mehr als 3.000 Schließfächer aufknackten und Bargeld sowie Gegenstände im geschätzten Wert von mehreren Millionen Euro entwendeten. Die Täter verschafften sich über ein angrenzendes Parkhaus Zugang zum Tresorraum, nutzten professionelle Bohrmaschinen und operierten über mehrere Tage, ohne entdeckt zu werden.
Seitdem wurden auch in anderen Orten weitere Fälle bekannt. Schließfachaufbrüche sind damit keine Einzelfälle – das macht die systemische Bedeutung des Themas deutlich.
Beim Einbruch in NRW haben die Täter noch mit klassischen, physischen Methoden gearbeitet. Durch die zunehmende Digitalisierung kommt es aber auch zu Fällen, in denen Betrüger versuchen, elektronische Zugangssysteme von Selbstbedienungs-Schließfächern anzugreifen, indem sie Zugangsdaten durch Phishing oder Skimming stehlen.
Außerdem nutzen inzwischen Nachahmungstäter die Aufmerksamkeit rund um die Vorfälle aus. Sie geben sich als Bankmitarbeiter aus und versuchen, mit Hinweis auf die Ereignisse gezielt an persönliche Daten und Kontoinformationen zu gelangen.
Diese Vorfälle stellen betroffene Unternehmen vor erhebliche Versicherungs- und Haftungsfragen, Reputationsrisiken sowie regulatorische Herausforderungen (z. B. im Kontext des Digital Operational Resilience Acts – DORA) und erfordern präventive Konzepte im Informationssicherheits- und Notfallmanagement.
Wie kann ETL consit helfen?
Das Team von ETL consit, einem Unternehmen der Gruppe ETL Prüfung & Beratung, bietet Ihnen Prüfungs- und Unterstützungsleistungen zur Stärkung der organisatorischen und technischen Sicherheit von Schließfachanlagen, insbesondere:
- Reduktion physischer und digitaler Risiken
- Erhöhung der Resilienz gegenüber komplexen Angriffen
- Erfüllung regulatorischer Anforderungen (z. B. ISM/DORA)
- Sicherstellung einer effektiven Notfall- und Krisenkommunikation
Entsprechende Audits im Bereich der Schließfächer können aufzeigen, inwieweit Ihre Maßnahmen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und wo gegebenenfalls Handlungsbedarf besteht.
Schwerpunkte der ersten beauftragten Kundenaudits sind dabei Themenstellungen wie:
- Berücksichtigung der Lage/der räumlichen lokalen Gegebenheiten
- Berücksichtigung der Geschäftsstellensituation
- Betrachtung der Verträge mit Versicherung(en)
- Betrachtung der Verträge mit Wachunternehmen
- Betrachtung der elektronischen Detektions- und Meldesysteme
- Betrachtung der Zutritts- und Zugangskontrollmaßnahmen sowie des Internen Kontrollsystems
- Verfügbarkeit des Raumes/der Schließfachanlage für Kunden (nur zu Geschäftszeiten oder 24 Std.)
- Berücksichtigung der Maßnahmen zur Videoüberwachung
Warum jetzt handeln?
Die aktuellen Vorfälle zeigen, dass klassische Schließfach-Sicherheitskonzepte – physisch wie organisatorisch – schnell an ihre Grenzen geraten können, selbst bei moderner technischer Ausstattung. Ein integrativer Ansatz, der Regulatorik, physische Sicherheit und Notfallvorsorge miteinander verbindet, ist entscheidend, um aufsichtsrechtlich abgesichert zu sein und das Vertrauen Ihrer Kunden zu wahren.
Prüfen Sie, inwieweit Ihr Haus angreifbar ist, und vermeiden Sie so mögliche Reputations- und finanzielle Schäden. ETL consit unterstützt Sie dabei gerne.
