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Bienvenue! Henri Demuth aus Frankreich unterstützt uns als Praktikant

Erste Erfahrungen in der Wirtschaftsprüfung
Bienvenue! Henri Demuth aus Frankreich unterstützt uns als Praktikant
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10.08.2023 — zuletzt aktualisiert: 19.09.2023

Bienvenue! Henri Demuth aus Frankreich unterstützt uns als Praktikant

Erste Erfahrungen in der Wirtschaftsprüfung

Henri Demuth ist 20 Jahre alt, kommt aus der kleinen französischen Gemeinde Schaeffersheim in der Nähe von Straßburg und studiert seit einem Jahr an der Emlyon Business School. Auf der Suche nach einer Praktikumsstelle ist er auf ETL Prüfung & Beratung gestoßen und hat sich entschlossen, für sechs Monate nach Deutschland zu kommen. In unserem Interview berichtet Henri, welche Ziele er sich gesetzt hat, welche Aufgaben er jetzt im Team von Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Steffen Zätzsch-Loos, Geschäftsführer der ETL Mitteldeutschland GmbH in Leipzig, übernimmt und wie er Land und Leute erlebt. 

Henri, welche beruflichen Ziele verfolgst du?

ETL Wirtschaftsprüfung - ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft SteuerberatungsgesellschaftIch möchte irgendwann in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft arbeiten, was natürlich meine Entscheidung für ETL motiviert hat. Ziel ist es, etwa 15 Jahre in der Wirtschaftsprüfung zu arbeiten und dann umzuschulen auf Finanzmanager eines Unternehmens, vorzugsweise im Sportbereich. Ich habe schon immer eine Vorliebe für Zahlen gehabt, die sich im Laufe der Jahre immer mehr bestätigt hat, und als ich in die Handelsschule kam, war Buchhaltung ein Fach, das mir sehr gut gefallen hat, was mich auf diesem Weg noch mehr ermutigt hat.

Wie bist du auf die Praktikumsstelle aufmerksam geworden? 

Im Rahmen meines Studiums muss ich ein obligatorisches sechsmonatiges Praktikum im Ausland absolvieren. Deutsch ist nach Englisch meine zweite Fremdsprache und ich wollte sie verbessern, um einen echten Pluspunkt in meinem Lebenslauf zu haben, der mich von anderen abheben würde. Anfangs suchte ich direkt mit ausländischen Unternehmen nach Praktikumsangeboten, allerdings ist die Wirtschaftsprüfung für einen Nicht-Muttersprachler ein sehr technischer Bereich und da die Zeiträume meines Praktikums nicht wirklich mit den Jahreszeiten der Wirtschaftsprüfung übereinstimmen, dachte ich mir, dass es einfacher wäre, über französische Unternehmen zu gehen, die Partnerschaften haben könnten. Dann stieß ich auf In Extenso, ein Netzwerk von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, das seine Beziehungen zu ETL ausbauen wollte. Außerdem hat ETL den Vorteil, dass es sich um eine Firma mit überschaubarer Größe handelt, was für mich eine sehr gute Lernmöglichkeit darstellte, zusätzlich zu der sprachlichen Möglichkeit, die meine Wahl bestätigte.

Welche Aufgaben übernimmst du bei der ETL Mitteldeutschland?

Im Moment unterstütze ich meine Kollegen bei der Vorbereitung und Erstellung der Dokumente, die für die Halbjahresberichte oder auch für die Jahresendberichte benötigt werden. Manchmal besuche ich auch mit Steffen Kunden, um ihn bei seinen Aufgaben zu unterstützen.

Gefällt dir die Stadt Leipzig? Hast du dich gut eingelebt?

ETL Wirtschaftsprüfung - ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Henri Demuth und das Leipziger ETL-Team mit Geschäftsführer Steffen Zätzsch-Loos (rechts).

Leipzig gefällt mir, die Stadt ist ruhig und man findet alles, ohne lange mit Verkehrsmitteln unterwegs sein zu müssen. Pluspunkt für kulturelle Aktivitäten: Leipzig hat eine reiche Geschichte, und auch Sport ist hier beliebt, was mich als Fußballfan sehr interessiert. Ich habe mich in der Stadt eingelebt und werde nun die Umgebung erkunden, um meine deutsche Erfahrung zu genießen.

Nachdem du Land und Leute nun schon einige Wochen kennenlernen konntest: Was ist für dich „typisch deutsch“?

Es ist vielleicht ein Klischee, aber die Deutschen sind sehr pünktlich. Wenn die Besprechung um 10 Uhr ist, startet sie auf die Minute genau. Das gefällt mir. Beim Essen ist mir aufgefallen, dass die Mengen groß und nicht so teuer sind. Generell kann ich sagen, dass viele Stereotype über die Deutschen wahr sind, egal ob es um Disziplin oder Ökologie geht.

Wie sieht für dich ein spannender Praktikumstag aus?

Ein spannender Praktikumstag für mich ist ein Besuch bei einem Mandanten. So kann ich mir vorstellen, warum ich bestimmte Aufgaben erledige und warum das nützlich ist. Manchmal habe ich nicht genug Erfahrung, um meine Tätigkeiten zu verstehen; das Konkrete hilft mir, besser zu werden.

Hast du schon Aufgaben entdeckt, die dir besonders liegen?

Ich helfe meinen Kollegen während der Vorbereitung einer Prüfung bei vielen Aufgaben, darunter sind zum Beispiel Vorbereitungsdokumente für Analysen oder Besuche bei einem Mandanten. Interessant ist, dass jedes Unternehmen anders organisiert ist. Ich habe schon Prüfungshandlungen für das Anlagevermögen durchgeführt. Die Dokumente zum Anlagevermögen sind immer von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich organisiert und zu umfangreich, um sie manuell vorzubereiten. Wir nutzen verschiedene Methoden, um die einzelnen Positionen zu prüfen. Eigentlich ist es wie ein Puzzle und ich muss eine Lösung finden, um die einzelnen Teile wieder zusammenzusetzen.

Welches persönliche Fazit würdest du dir für das Ende deiner Praktikumszeit wünschen? 

Ich wollte den Beruf des Wirtschaftsprüfers zu entdecken und wissen, ob mir die Arbeit gefällt oder nicht. Die Theorie und die Praxis sind immer zwei sehr unterschiedliche Dinge. In diesem Punkt bin ich auf einem sehr guten Weg: Je mehr Zeit es vergeht, desto mehr verschiedene Aufgaben werden mir gegeben, was mir hoffentlich erlaubt, mir am Ende meines Praktikums eine solide Meinung über den Beruf bilden zu können.

 

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